
Im Rahmen des MAInz-DOC-Promotionskollegs für Promovierende der Human- und Zahnmedizin bieten wir vom 19.09.2024 bis zum 20.09.2024 einen 2-tägigen Einführungskurs rund um klinische Studien an.

Im Rahmen des MAInz-DOC-Promotionskollegs für Promovierende der Human- und Zahnmedizin bieten wir vom 19.09.2024 bis zum 20.09.2024 einen 2-tägigen Einführungskurs rund um klinische Studien an.
Lust auf klinische Forschung? Dann melden Sie sich noch heute für unsere Einführungsveranstaltung zum Berufsbild klinisches Monitoring an.
Mit diesem Einführungskurs „Klinisches Monitoring“ erhalten Sie einen kompakten Einblick in den beruflichen Alltag eines Clinical Research Associate (CRA) und der klinischen Forschung – von den ethischen und rechtlichen Regularien bis hin zur praktischen Umsetzung des Monitorings am Studienzentrum. Die unterschiedlichen Themenbereiche werden von unseren erfahrenen und kompetenten Referenten aus der Abteilung „Klinisches Monitoring“ des IZKS für Sie aufbereitet und vermittelt.
Weitere Informationen finden Sie hier.
In Präsenz und per Livestream
Donnerstag 10. Oktober 2024 im Landesmuseum in Mainz

Das 8. MDR-Forum richtet sich an Entwickler und Hersteller aus der Medizintechnikbranche, insbesondere KMUs und Start-ups, sowie an Anwender aus Klinik, Praxis und Apotheke und andere Interessierte, die sich mit dem Thema Medizinprodukte beschäftigen. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich persönlich mit anderen Expertinnen und Experten vor Ort über die Umsetzung von MDR und IVDR auszutauschen, aktuelle Informationen zu erhalten und Ihr Netzwerk zu erweitern.
In Kooperation mit dem Medical Device Innovation Center (MIC) der Universitätsmedizin Mainz (www.mic-mainz.de)
Das detaillierte Programm und die Anmeldemöglichkeit finden Sie demnächst unter:
https://standort-gesundheitswirtschaft.rlp.de/veranstaltungen/mdr-forum/7-mdr-forum-1
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen inspirierenden Austausch!
Ihr Team Gesundheitswirtschaft und Biotechnologie/Life Sciences des
Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Rheinland-Pfalz
Kontakt: Herr Gero Sicheneder, Referent Gesundheitswirtschaft, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, gero.sicheneder@mwvlw.rlp.de, 06131-162781
Zur Unterstützung der Prozesse an den Prüfzentren der UM werden harmonisierte Prüfzentrums-SOPs eingeführt. Sie decken unterschiedliche Bereiche in der Durchführung von klinischen Studien ab. Hierzu zählen allgemeine und organisatorische Aufgaben, die Studienvorbereitung über die Studiendurchführung bis hin zum Studienabschluss sowie der Umgang mit unerwünschten Ereignissen.
Die Prozessbeschreibungen bilden keine sponsorspezifischen Prozesse ab.
Die SOPs stehen allen Mitarbeitenden der Universitätsmedizin Mainz zur Verfügung.
Für den in Kooperation mit dem KKS Heidelberg und dem Studienzentrum Bonn ausgerichteten Study Nurse-Kurs 2024 sind noch Plätze frei!
Wann: Juli, September, November 2024
Wo: Heidelberg, Bonn und Mainz
Dieser Kurs bietet eine insgesamt 15-tägige Zusatzqualifikation für medizinische Pflegeberufe und Studienassistenten/Innen mit erster Berufserfahrung. Die zertifizierte Fortbildung vermittelt unter Einhaltung der „Guten Klinischen Praxis (ICH-GCP)“ ethische, praktische und administrative Aspekte einer klinischen Studie.
Block I (Heidelberg): 15. – 19. Juli 2024 (Grundlagen & Studienplanung)
Block II (Bonn): 09. – 13. September 2024 (Studienmanagement & Durchführung I)
Block III (Mainz): 04. – 08. November 2024 (Durchführung II & Studienabschluss)
KKS Heidelberg, Abteilung Fort- & Weiterbildung
Ansprechpartnerin: Stella Wrede
Tel.: +49 (0)6221/ 56-34515
E-Mail: fortbildung@kks-hd.de
Organisation und Anmeldung:
Kursanmeldung: www.kks-hd.de
Zertifizierung:
Der Kurs entspricht dem Curriculum des Netzwerks
der Koordinierungszentren für Klinische Studien. Die
Teilnehmer*innen erhalten das anerkannte Zertifikat
des KKS-Netzwerks. Voraussetzung: Teilnahme am
Kurs, bestandene Klausuren und 2-wöchiges Praktikum,
inkl. Abschlussbericht.
Weitere Informationen: bitte hier klicken
Klinische Forschung setzt ein hohes Maß an Qualifikation voraus. Sie braucht gut ausgebildete und hochqualifizierte Forscher. Wir sehen es als unsere Aufgabe, diesem Anspruch gerecht zu werden und teilen unser Wissen in der Methodik, den ethischen und rechtlichen Grundlagen klinischer Forschung mit allen an der Forschung Beteiligten und bereiten Sie auf ihre künftigen Herausforderungen optimal vor.
Dabei haben wir insbesondere die Prüfarztausbildung nach dem Arzneimittelgesetzt (AMG) sowie dem Medizinprodukterecht (MPG und MPDG) im Blick. Ein weite-rer Fokus liegt auf der Fort- und Weiterbildung von Studienassistenten, Studienkoordinatoren, Klinischen Monitoren und Interessierten aus Klinik, Praxis und Industrie, die in der klinischen Forschung tätig sind.
Weitere Informationen finden Sie unter dem Reiter „Veranstaltungen„.
Am 15. Juni 2023 lud das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau zur 10. medtech Rheinland-Pfalz ein.
Am 16. März 2023 fand das diesjährige PharmaForum in der Rheingoldhalle Mainz statt und bot eine hervorragende Plattform für Wissenschaftler, Entwickler und Vertreter innovativer Pharma-, Diagnostik- und Medizintechnikunternehmen aus der Region, um sich auszutauschen und zu vernetzen. Der Themenschwerpunkt lag dieses Jahr auf der medizinischen Biotechnologie als Schlüsselindustrie.
Bei der Planung, Durchführung und Auswertung von epidemiologischen Studien sind verzerrende Effekte unbedingt zu berücksichtigen und zu kontrollieren. Hierbei handelt es sich um Fehler, durch die der Zusammenhang zwischen der zu untersuchenden Exposition und dem Outcome falsch geschätzt wird. Man unterscheidet zwischen zufälligen und systematischen Fehlern. Zufällige Fehler kennzeichnen sich durch eine relativ gleichmäßige Streuung um den „wahren Wert“ (z.B. bei zufälligen Messfehlern). Dahingegen handelt es sich bei systematischen Fehlern um eine systematische Abweichung/Verzerrung vom wahren Wert – auch Bias genannt.
Wenn diese systematische Abweichung eine alternative Erklärung für einen Zusammenhang zwischen der Exposition und dem Outcome bzw. der Erkrankung darstellt, spricht man von Confounding.
Ein simples Beispiel: Man untersucht den Einfluss von Kaffee auf die Kardiovaskuläre Gesundheit in einer definierten Studienpopulation und stellt fest, dass der Kaffeekonsum das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. In dieser Studienpopulation wurden auch weitere Parameter erhoben, wie demografische Faktoren, sozioökonomische Faktoren und auch, ob sie Raucher sind. Nun ist zu prüfen, ob unter den erhobenen Parametern evtl. confounding Faktoren den möglichen Zusammenhang verzerren, indem sie ihn verstärken oder abschwächen (negatives bzw. positives Confounding). Häufige Confounder sind u. A. das Alter, das Geschlecht und auch der Raucherstatus. Exemplarisch testen wir den Faktor „Rauchen“ als Confounder im theoretischen Modell.
Es gibt drei Kriterien um das Vorhandensein eines Confounders zu prüfen:
Würde man den Faktor „Rauchen“ in der Auswertung der erhobenen Daten nicht berücksichtigen, könnte man am Ende einen zu starken krankmachenden Effekt von Kaffeekonsum auf die Kardiovaskuläre Gesundheit feststellen. Neben den feststellbaren bzw. bekannten Confoundern, gibt es in jeder Studie allerdings auch unbekannte Confounder – solche, die in der Parametererhebung nicht berücksichtigt wurden oder deren verzerrende Effekte ganz unbekannt sind.
Julia Popow (ab 16.08. Panzer), M. Sc. Epidemiologie
Quelle:
(1) Rothman, Kenneth J. Epidemiology: An Introduction – 2nd edition. New York : Oxford University Press, 2012.
Pressemitteilung | Innovationsfonds
Berlin, 21. Juni 2024 – Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss hat auf seiner Website drei neue Förderbekanntmachungen veröffentlicht. Interessierte können sich über eine themenoffene oder eine themenspezifische Bekanntmachung um Fördermittel für Versorgungsforschungsprojekte bewerben. Mit einer weiteren Förderbekanntmachung werden Projektverantwortliche gesucht, die in ausgewählten Themenfeldern medizinische Leitlinien entwickeln oder weiterentwickeln.
Die themenspezifische Förderbekanntmachung basiert auf Vorschlägen, die den Innovationsausschuss über ein Konsultationsverfahren erreicht haben und benennt folgende Schwerpunkte:
Anträge auf eine Projektförderung, die keinem der Themenfelder zuzuordnen sind, können über die themenoffene Förderbekanntmachung gestellt werden.
Die Antragsfrist endet jeweils am 22. Oktober 2024 um 12.00 Uhr. Anträge können ausschließlich in elektronischer Form über das Internetportal des beauftragten Projektträgers, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), abgegeben werden.
Die Schwerpunkte in der Förderbekanntmachung zu medizinischen Leitlinien legt das Bundesministerium für Gesundheit fest. Es hat folgende Themenfelder benannt:
Die Antragsfrist endet am 24. September 2024 um 12.00 Uhr. Auch hier können Anträge ausschließlich über das Internetportal des beauftragten Projektträgers, das DLR, abgegeben werden.
Der DLR Projektträger bietet für Förderinteressierte eine Informationsveranstaltung an. Der Schwerpunkt liegt auf den Anforderungen an die Anträge. Das ca. einstündige Web-Seminar findet am 16. Juli 2024 um 11.00 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nähere Informationen sind in den jeweiligen Förderbekanntmachungen zu finden.
Weitere Informationen zur Arbeit des Innovationsausschusses, zum Konsultationsverfahren sowie zu laufenden und abgeschlossenen Projekten finden Sie auf der Website des Innovationsausschusses.
Dienstag, 24. September 2024 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Ort: Universitätsmedizin Mainz, Hörsaal 706N
Klinische Forschung setzt gut ausgebildete und hochqualifizierte Teams voraus. Neue Regularien auf europäischer und nationaler Ebene erfordern die kontinuierliche Anpassung der pharmazeutischen und medizinischen Prozesse und eine enge Zusammenarbeit aller an der Forschung Beteiligten zur Einhaltung der Good Clinical Practice (GCP).
In Zusammenarbeit mit der Apotheke der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz bieten wir dafür ein interaktives Training „GCP meets Pharmacy“ an. Erfahrene Referenten und Referentinnen aus der akademischen Forschung, Regulatorik und der Pharmaindustrie vermitteln Ihnen die jeweiligen Inhalte aus erster Hand und unterstützen Sie bei der praktischen Umsetzung. Das eintägige Training zielt darauf ab, alle Personen, die bei klinischen Prüfungen mit Prüfpräparaten- und produkten arbeiten, umgehen oder diese koordinieren, gezielt in den relevanten GCP-Aspekten zu schulen.
Inhalte des Kurses sind:
Themenblock I: GCP meets Pharmacy
Administrative Vorbereitungen für Prüfpräparate, Herstellung, Software, Etikettierung und Verblindung Transport
Themenblock II: GCP meets Industry
Themenblock IV: GCP meets Future
Weitere Informationen: Fortbildungspunkte sind bei der Bezirksärztekammer Rheinhessen beantragt. Ebenso erfolgt die Ausgabe eines Zertifikates. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Broschüre.